Sandboden
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Leichte Böden sind Sandböden mit guten physikalischen Eigenschaften. Sie sind gut Wasserdurchlässig, sind gut durchlüftet und können gut bearbeitet werden. Sie sind jedoch nährstoffarm und nicht in der Lage, Nährstoffe wie Kali und Stickstoff zu binden. Bei einer Düngung mit mineralischem Stickstoff, können auf solchen Böden bis zu 60 % der ausgebrachten Düngermenge ausgewaschen werden. Der Dünger löst sich im Wasser und läuft durch den Boden ins Grundwasser, was wiederum dessen Nitratgehalt erhöht. Leichter Boden kann nur geringe Mengen an pflanzenverfügbares Wasser speichern. Deshalb liefern diese Böden oft nur geringe Erträge. Der Wasserhaushalt auf diesen Böden muss ständig kontrolliert und verbessert werden. Verbessern kann man diesen Boden durch Beimischung von Tonmineralen oder Schaumstoffflocken mit sehr feinen Poren. Dieses Material ist nicht billig und kann nur bei absoluter Windstille ausgebracht werden. Es werden 2 bis 3 m³ je 100 m² benötigt. Tonminerale werden im zeitigen Frühjahr dem Boden zugegeben und leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Man benötigt 150 g/m². Hier bieten sich die "Abfälle aus der Zimmerpflanzenhaltung" an.
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