Tonboden
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Schwere Böden neigen zur Bodenverdichtung. Das hemmt das Wurzelwachstum vor allem bei Knollen- und Wurzelfrüchten. Außerdem sind die Nährstoffe im Boden schlechter verfügbar. Besonders bei feuchtem Wetter ist die Keimung der Pflanzen gefährdet. Es bildet sich Staunässe. Wasser fließt über die Oberfläche ab, wodurch der Boden abgeschlämmt wird. Die Bodentemperatur steigt im Frühjahr langsamer. Durch den hohen Ton- und Lehmanteil der schweren Böden, ist die ideale Krümelstruktur nur schwer zu erreichen. Diesen Böden fehlen die gröberen Sandpartikel, die für die Wasserdurchlässigkeit sehr wichtig sind.Bei der Verbesserung der schweren Böden geht man also genau umgekehrt vor, als bei einem leichten Boden. Diese fetten Böden müssen "vermagert" werden. Dazu verwendet man Sand mit der Körnung 0/3 (Bausand). Die Bodenstruktur wird durch Gründüngung, organischen Dünger, Pferdemist mit Stroh, Kompost, Rindermist mit viel Einstreu, Schaf-, Ziegen-, Kaninchen- oder Taubenmist wesentlich verbessert.
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